Gasthof Islitzer***


Geschichte Print This Page

Historische Aufnahme des Gasthof Islitzer

Die ersten Menschen in unserer Gegend waren Illyrer, wie die Besiedlungsspuren zeigen. Typisch für dieses Volk waren ihre Grabstätten in Form von Plattengräbern. Ein solches fand man beim Bau des Wirtschaftsgebäudes gleich neben dem Gasthof. Ebenso fand man einen steingemauerten Altar, der im Zuge der Bauarbeiten leider zerstört wurde.

Um 400 v. Chr. fielen von Westen her die Kelten in unsere Heimat ein. Der Stamm der Taurisci bestimmte in den folgenden Jahrhunderten Leben und Sprache in unserer Gegend. Daber-(Wasser), Trojer-(Weg), sowie Tauerntal sind noch ein paar keltische Sprachreste, die erhalten blieben. Das keltische Königreich Norikum wurde von den Römern als wichtiger Eisen- und Goldproduzent angesehen. Aus dieser Zeit stammt eine römische Fibel und eine Speerspitze, die der Seniorchef Ludwig hier in Hinterbichl gefunden hat.

Im 6. Jahrhundert drangen die Slawen von Osten her in Osttirol ein. Eine Vielzahl von Orts- und Familiennamen erinnert an dieses Volk. Prägraten, Lasnitzen, Ogasil, wie auch unser Hausname Islitzer, das soviel wie Goldwäscher bedeutet, künden von dieser Zeit.

Das älteste Haus in Prägraten stand unmittelbar unterhalb unseres Gasthofes und war datiert mit dem Jahre 1010. Es wurde 1959 beim Bau der Landesstraße abgetragen. Der älteste Teil unseres Hauses stammt von 1606 n.Chr. Bis 1805 war “Islitzer” auch der Schreibname der Familie. In diesem Jahr verunglückte der Erbfolger mit seinen beiden Söhnen beim Heuziehen in einer Lawine. Die Witwe heiratete dann einen Mann mit dem Namen Steiner, wobei Islitzer als Vulgoname erhalten blieb.

Seit dem Jahre 1930, in dem Aloisia als einzige Tochter den Gabriel Berger heiratete, ist unser Nachname Berger. Gabriel übernahm den vom Schwiegervater 1925 gegründeten Gasthof. Ludwig, als Zweitältester von 12 Kindern, übernahm den Gastbetrieb 1971 und renovierte und verbesserte ihn in den nächsten Jahren. Am 1. 1. 1993 übergab er den Betrieb seinem ältesten Sohn Bernhard.

Als Betrieb mit langer Tradition und Ortsverbundenheit versuchen wir, Ihnen ein wenig von der Beständigkeit und Ruhe unserer Gegend zu vermitteln. Auch in unserer Küche ist man bemüht, Ihnen traditionell tirolerische und auch internationale Speisen anzubieten, die vorwiegend aus heimischen Grundprodukten zubereitet werden.

Als Pensionsgast können Sie in holzgetäfelten Zimmern und in hübschen Appartements Ihren Sommer- bzw. Winterurlaub verbringen. Mit einem Frühstücksbuffet beginnen Sie jeden Tag in unserem 1.340 m hoch gelegenen Tal.

Im Sommer warten 200 km sehr gut markierte Wanderwege auf Ruhesuchende und auch auf routinierte Bergsteiger. Im Winter bieten eine romantische Loipe und ein familienfreundlicher Schilift Erholung in reiner Bergluft.